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Aus Viktor-Pleß-Haus wird Bastaukinder

Gemeinsam enthüllten Thomas Lunkenheimer und Einrichtungsleiterin Annegret Knicker das neue Eingangsschild der Bastaukinder.

Ev. Integratives Familienzentrum präsentiert sich nach Umbau und Renovierung

Fast zwei Jahre liefen die Bauarbeiten am Ev. Integrativen Familienzentrum der Diakonie Stiftung Salem. Jetzt ist die Einrichtung nicht nur um eine ganze Etage gewachsen, sondern auch innen barrierefrei und modern saniert. Und noch etwas hat sich geändert: der Name der Kindertageseinrichtung. Das ehemalige Viktor-Pleß-Haus heißt jetzt Bastaukinder.

Die Kinder der Kindertageseinrichtung freuen sich über ihre frisch renovierten Gruppenräume und die neue Außenspielanlage. Nach dem Umbau sind alle Etagen der Einrichtung nun über einen Aufzug barrierefrei zugänglich. Auch hinsichtlich des Brandschutzes ist Bastaukinder auf dem neusten Stand. Konzeptionell hat sich die Einrichtung jedoch nicht verändert. Bastaukinder vereint einen Heilpädagogischen Kindergarten, eine Kindertagesstätte und ein Integratives Familienzentrum. Wichtiger Schwerpunkt ist die inklusive Arbeit, die sich über alle Gruppen erstreckt. Als Heilpädagogischer Kindergarten hält die Einrichtung außerdem spezielle Therapieangebote für Kinder mit Behinderungen vor und verfügt über ein spezielles Raumangebot, wie Physio- und Ergotherapieraum, Klang- oder Snoezelraum. Als Integratives Familienzentrum bietet Bastaukinder auch weiterhin Beratungen, Elterngesprächskreise und Eltern-Kind-Kurse an. Insgesamt werden in der Einrichtung 24 – 27 Kinder mit Behinderungen im Alter von drei bis sechs Jahren und 52 nichtbehinderte Kinder im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren in inklusiven Gruppen betreut.

Mit der Präsentation und dem offiziellen Bauabschluss ging eine aufreibende Zeit für die Kinder und Mitarbeitenden der Bastaukinder zu Ende. Um den Umbau bei vollem Betrieb zu realisieren, waren zwei Gruppen in einem anderen Gebäude der Diakonie Stiftung Salem untergebracht. Die Gruppen, die im Gebäude geblieben waren, bewiesen ebenfalls viel Flexibilität. Kaum war ein Gebäudeteil fertiggestellt, mussten die Gruppen umziehen, damit die Renovierung im nächsten Gebäudeteil weitergehen konnte. Auch alle Therapieräume mit ihrer gesamten Ausstattung mussten mehrfach umziehen. „Die Handwerker haben extra viel Rücksicht auf unsere Kinder genommen“, erzählte Einrichtungsleiterin Annegret Knicker, die allen am Umbau beteiligten Gewerken ihren besonderen Dank aussprach.

Der Abschluss der Bauarbeiten war nun der geeignete Zeitpunkt, auch den Namen des Ev. Integrativen Familienzentrums anzupassen. „Wir wollten einen Namen finden, mit dem auch die Kinder etwas verbinden“, sagte Annegret Knicker. Das ist mit dem neuen Namen gelungen: Die Einrichtung liegt direkt an der Bastau und auf ihrem ebenfalls neuen Spielplatz sehen die Kinder jeden Tag das kleine Flüsschen vorbeifließen.

Zur feierlichen Namenspräsentation begrüßte Pfarrer Thomas Lunkenheimer, theologischer Vorstand der Diakonie Stiftung Salem, alle Gäste mit einer Andacht in der Kindertageseinrichtung. Als besonderes Geschenk hatte er einen Haussegen mitgebracht: „Gottes Liebe erfülle euch. Gottes Hand schütze euch. Gottes Friede leite euch.“ Christian Schultz, kaufmännischer Vorstand der Diakonie Stiftung Salem, bedankte sich bei allen Spenderinnen und Spendern, die den Umbau unterstützt hatten. Außerdem hob er die Förderung durch die Stiftung Wohlfahtspflege und Aktion Mensch hervor, ohne die die Renovierung nicht möglich gewesen wäre.

Anschließen nahmen Annegret Knicker und Geschäftsbereichsleiterin Karin Birkholz die Besucher mit auf eine Zeitreise in die Geschichte der Einrichtung. 1968 entstand am heutigen Standort der Bastaukinder, an der Mindener Kuhlenstraße, zunächst eine Tagesbildungsstätte. Der Sonderkindergarten, aus dem jetzt Bastaukinder hervorgehen sollte, wurde 1977 in Barkhausen gegründet. 1987 entstand dann, am Standort Kuhlenstraße, das Viktor-Pleß-Haus als Heilpädagogischer Kindergarten und Kindertagesstätte. Seither hat die Einrichtung ihr Konzept immer wieder erweitert und angepasst. 2010 wurde das damalige Viktor-Pleß-Haus außerdem als Integratives Familienzentrum zertifiziert. Begleitet wurde die Zeitreise durch Lieder, die die Kinder anstimmten.

Nach dem Rückblick waren alle Besucherinnen und Besucher eingeladen, die frisch renovierten Räume der Kindertageseinrichtung zu erkunden. Alle Gruppen der Bastaukinder stellten ihre aktuellen Projekte vor.

 

 

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