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Gewaltprävention im Fokus

Diakonie Stiftung Salem entwickelt Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt

Im Jahr 2019 hat die Diakonie Stiftung Salem begonnen ein Schutzkonzept zur Prävention und Intervention von sexualisierter Gewalt zu entwickeln. Ziel des Schutzkonzeptes ist es, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie Stiftung Salem für das Thema sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren und zu befähigen, Maßnahmen zur Vorbeugung und Verhinderung sexueller Gewalt einzuleiten. Teil des Schutzkonzeptes ist die Entwicklung eines Prozesses, der ein strukturiertes Handeln in Bezug auf Verdachtsfälle und sexuelle Übergriffe möglich macht.

„Es geht um Prävention.“, erklärt Uwe Bleicher, der seit über 20 Jahren bei der Diakonie Stiftung Salem, genauer in der Beratungsstelle die fam. als Sexualpädagoge und Sexualtherapeut beschäftigt ist. Uwe Bleicher begleitet die Entwicklung des Schutzkonzeptes, welches sowohl durch den Vorstand/die Geschäftsführung als auch die Mitarbeitendenvertretung unterstützt wird.

Im Februar 2019 fanden die ersten Kick-off Veranstaltungen für Mitarbeitende der Diakonie Stiftung Salem statt. Bis Dezember 2019 erfolgten unterschiedliche Schulungen im Rahmen von Workshops. Denn die Idee bestand darin, das Mitarbeitenden der Diakonie Stiftung Salem kein fertiges Manuskript vorgelegt, sondern dass ein Schutzkonzept im Rahmen von mehreren Workshops von Mitarbeitenden mitentwickelt wird. „Beteiligung führt zu einer anderen Qualität von Bewusstsein.“, so Uwe Bleicher. Das Schutzkonzept sei als Instrument der Weiterbildung zu verstehen. Das Grundkonzept stehe und würde in den Geschäftsbereichen der Mindener Diakonie kontinuierlich weiterentwickelt und auf individuelle Bedarfe angepasst. Wissen aufbauen, Sprachfähigkeit herstellen, Reflektion ermöglichen und Handlungssicherheit geben, das seien die erklärten Ziele für Mitarbeitende und Klienten. Im Dezember 2020, so die Zielsetzung, sei das Schutzkonzept in der gesamten Organisation implementiert.

Ein umfassendes Schutzkonzept, davon ist Uwe Bleicher überzeugt, hilft sexuelle Grenzüberschreitungen zu verhindern oder positiv ausgedrückt sexuelle Selbstbestimmung zu ermöglichen. „Wenn eine Organisation eine klare Haltung gegen sexualisierte Gewalt hat und diese immer wieder kommuniziert und wenn das Thema sexuelle Grenzverletzungen nicht tabuisiert wird und eine Kultur der Achtsamkeit gelebt wird, dann kann sexualisierter Gewalt entgegengewirkt werden.“, so der Sexualpädagoge.

 


Sexualisierte Gewalt umfasst unterschiedliche Formen von Machtausübung und Gewalt, die durch sexuelle Handlungen (Worte und/oder Taten) zum Ausdruck gebracht werden. Sexualisierte Gewalt geschieht ohne Einwilligung oder die Fähigkeit zur Einwilligung der betroffenen Person.


 

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