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Mobiles Testteam gegen Corona

Diakonie Stiftung Salem schult neue Mitarbeitende für den Einsatz von PoC-Antigen-Schnelltests

Bis zu 30.000 Tests pro Monat – für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflege- und Wohneinrichtungen, Mitarbeitende und Angehörige: Für diesen logistischen und zeitlichen Kraftakt setzt die Diakonie Stiftung Salem jetzt auf mobile Testteams. Vier neue Mitarbeiterinnen hat die Mindener Diakonie dafür zum 1. Dezember eingestellt und für den Umgang mit dem sogenannten PoC-Antigen-Schnelltest geschult. Den Einsatz möchte die Diakonie Stiftung Salem ausweiten, denn mit einer Verordnung vom 04. Dezember will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auch die regelmäßige Testung von Lehrkräften, Erzieherinnen und Erziehern regeln.

„Ich hatte einfach das Bedürfnis, etwas zu tun und zu helfen“, erzählt Tanja Kühn, die ab sofort im mobilen Testteam im Einsatz ist. Sie und ihre Kolleginnen werden vorrangig Besucherinnen und Besucher von Pflegeeinrichtungen, Mitarbeitende des Geschäftsbereichs Wohnen, Assistenz & Lernen sowie Klientinnen und Klienten des Ambulant betreuten Wohnens testen, die in ihren eigenen Wohnungen von der Diakonie begleitet werden.

Die neuen Mitarbeiterinnen bringen zum Teil medizinische oder pflegerische Vorerfahrungen mit. Der Einsatz der Corona-Schnelltests ist für sie trotzdem etwas Neues. In einer Schulung hat Mediziner Dr. Bendix Jebsen sie darum auf die Aufgabe vorbereitet. Für ihren Einsatz erhalten die Mitarbeiterinnen Testkits mit Teststäbchen, einem sogenannten Extraktionspuffer sowie dem eigentlichen Teststreifen, der sich je nach Ergebnis verfärbt. Die Tests seien technisch einfach durchzuführen und auszuwerten, erklärt Dr. Bendix Jebsen. Bei der Probenentnahme ist allerdings Fingerspitzengefühl gefragt. Mehrere Zentimeter muss das Teststäbchen in die Nase oder den Rachenbereich eingeführt werden, um ein verwertbares Ergebnis zu erzielen. „Der Test durch die Nase und im Rachen ist schon unangenehm“, sagt Dr. Bendix Jebsen.

Für die Tests nutzt die Diakonie Stiftung Salem sogenannte PoC-Antigen-Schnelltests. In 15 Minuten liefern diese ein zuverlässiges Ergebnis. Trotzdem ist der zeitliche Aufwand enorm – allein schon wegen der großen Zahl der Testungen, die die Diakonie Stiftung Salem durchführt. Damit ergibt sich auch eine finanzielle Herausforderung, denn im Bereich der Eingliederungshilfe werden Personalkosten, die im Zusammenhang mit den Testungen entstehen, nicht von den Kostenträgern finanziert.

„Wir müssen jetzt gemeinsam Erfahrungen sammeln und das Testverfahren optimieren“, sagt Carsten Wöhler, Leiter des Geschäftsbereichs Pflege & Leben. Gemeinsam mit Sebastian Siek, Leiter des Geschäftsbereichs Wohnen, Assistenz & Lernen, appelliert er an die Besucherinnen und Besucher der Einrichtungen, sich testen zu lassen. „Wir wollen die Sicherheit unserer Bewohnerinnen und Bewohner garantieren und gleichzeitig weiterhin Besuche und soziale Kontakte ermöglichen. Dafür sind die Schnelltests unverzichtbar“, so Sebastian Siek.

Regelmäßige Corona-Schnelltests sollen künftig auch für Mitarbeitende von Schulen und Kindertageseinrichtungen ermöglicht werden. Dafür sieht der Gesundheitsminister den Einsatz von Selbsttestest für Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher vor. Diese sollen dafür medizinisch geschult werden. Als Trägerin der Wichernschule und mehrerer Kindertageseinrichtungen möchte die Diakonie Stiftung Salem die Arbeit der mobilen Testteams ausgeweitet und die pädagogischen Mitarbeitenden vor Ort so unterstützen.

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